SCHWIMMBAD
Boden, Beckenrand, Säulen und Kanten — aus einer Hand.
Im Bad gelten andere Regeln: Menschen laufen barfuß, der Boden ist dauerhaft nass, das Wasser ist gechlort und gereinigt wird täglich. Wir verkleiden Beckenränder, Säulen, Pfosten und Kanten nach Aufmaß — und legen mit SAFEFLOOR den Boden dazu.
Was wir im Bad schützen
Sechs Bereiche, ein Farbkonzept, ein Aufmaßtermin. Jede Kachel führt auf die Seite mit den Details.

Beckenumgang und Barfußbereich
SAFEFLOOR als weicher, rutschhemmender Belag rund ums Becken, in Duschen, Umkleiden und auf Wasserspielflächen.
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Beckenrand und Beckenkopf
Die harte Kante zwischen Umgang und Wasser — umlaufend mit EVA verkleidet, auf Gehrung gearbeitet und in einem Stück wirkend.
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Säulen und Stützen
Tragende Stützen stehen in Bädern oft direkt im Umgang. TECNA legt sich rundum an — rund, eckig, bis zur gewünschten Höhe.
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Pfosten, Masten und Wasserspielgeräte
Sonnensegelmasten, Geländerpfosten, Rutschenträger, Spielgeräte — auch gebogene Rohre lassen sich ummanteln.
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Treppen, Podeste und Startblöcke
Stufenkanten, Podestkanten und Sockel: die Stellen, an denen barfuß am häufigsten angestoßen wird.
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Wände, Bänke und Umkleiden
Umlaufende Prallschutzbänder im Umgang, Sitzbänke und Wandflächen in Umkleiden und Duschgängen.
Zum Wandschutz →SAFEFLOOR — der Belag, der barfuß funktioniert
Ein Beckenumgang ist der einzige Bodenbelag in einem Gebäude, auf dem Menschen ohne Schuhe, mit nassen Füßen und in Eile unterwegs sind. Fliesen sind hart, glatt und kalt. SAFEFLOOR ist das Gegenteil: ein weicher Gummibelag mit strukturierter Oberfläche, der Wasser nicht aufnimmt und ablaufen lässt.
Der Belag wird aus Platten zusammengesetzt und nach Aufmaß zugeschnitten — auch um Abläufe, Rinnen, Leitern und Einbauten herum. Weil er zusammengesetzt wird, ist er nicht auf Rechtecke festgelegt: Formen, Farbfelder, Symbole und Logos lassen sich direkt in die Fläche einlegen.
Genau das ist der Grund, warum SAFEFLOOR in Freibädern, Wasserspielplätzen und Campinganlagen so oft eingesetzt wird: Der Boden ist nicht nur sicherer als Fliese oder Beton, er wird gleichzeitig zum Gestaltungselement der Anlage.
Für Kursleiter- und Aufsichtsplätze gibt es SAFEFLOOR auch als mobile Puzzlematte: PORA liegt nur während des Kurses am Beckenrand und ist danach in Minuten verstaut.
Typische Flächen
| Beckenumgang | Umlaufende Fläche zwischen Becken und Wand, um Rinnen und Abläufe gearbeitet |
|---|---|
| Planschbecken | Beckenboden und Einstiegszone in Kinder- und Nichtschwimmerbecken |
| Wasserspielflächen | Splash-Pads und Sprühbereiche mit Geräten, Düsen und Bodeneinbauten |
| Duschen und Umkleiden | Barfußgänge, Vorreinigung, Wechselzonen |
| Liege- und Sonnendecks | Podeste, Terrassen und Plattformen im Freibad |
| Rutschenplattformen | Aufstiege, Podeste und Auslaufbereiche |
| Kursleiter- und Aufsichtsplätze | Mobile Standmatte PORA für AquaTraining und Beckenaufsicht – nach dem Kurs abgebaut und verstaut |
PORA — die Standmatte für den Beckenrand
Für Kursleiter beim AquaTraining und für Aufsichtsplätze: eine Puzzlematte aus SAFEFLOOR 10 mm auf 10 mm PE-Schaum, 20 mm stark, mit Lochraster zum Wasserablauf und abgestufter Randrampe. Die Oberfläche ist rutschhemmend in Bewertungsgruppe C — und nach dem Kurs ist die Matte in Minuten abgebaut und im Materialraum verstaut.

Farbe, Form, Logo
Weil der Belag aus Einzelteilen zusammengesetzt wird, entsteht das Muster beim Zuschnitt — nicht beim Druck. Es bleicht also nicht aus und wird nicht abgelaufen, sondern besteht durchgehend aus dem farbigen Material.
Möglich sind: mehrfarbige Flächen und Bänder, geschwungene Übergänge zwischen Farben, eingelegte Symbole (Seesterne, Wellen, Tierfiguren) sowie der Schriftzug oder das Logo der Anlage direkt im Boden.
Praktisch hat das noch einen zweiten Nutzen: Farbfelder markieren Zonen. Ein andersfarbiges Band zeigt die Wassertiefe an, eine Kontrastfläche den Weg zur Rutsche, ein abgesetzter Streifen die Grenze zum Nichtschwimmerbereich.
TECNA und EVA im Bad
TECNA ist unser gerilltes 20-mm-Material für alles Runde und Stehende: Säulen, Stützen, Pfosten, Masten und Rutschenträger. Es wird um das Bauteil gelegt und mit vertikalem Reißverschluss geschlossen — abnehmbar, ohne Kleber, auch für Anlagen, die im Winter zurückgebaut werden.
EVA ist das Material für Kanten und Flächen: Beckenränder, Beckenköpfe, Treppen- und Podestkanten, Sitzbänke, Wandbänder in Umkleiden und Gängen. Es lässt sich auf Gehrung arbeiten, sodass eine umlaufende Kante wie aus einem Stück wirkt.
Alle drei Materialien lassen sich im selben Farbkonzept bestellen — das ist der Grund, warum wir Bäder am liebsten komplett aufnehmen statt einzelne Bauteile.
Vier Bedingungen, die es sonst nirgends gibt
Barfuß. In einer Turnhalle trägt jeder Schuhe. Im Bad nicht. Eine Kante, die mit Sportschuh nur unangenehm ist, wird barfuß zur Verletzung — und die typische Anprallhöhe liegt bei Kindern genau auf Kopfhöhe am Beckenrand.
Dauerfeuchte. Der Untergrund trocknet nie vollständig durch. Materialien, die Wasser aufnehmen, quellen, lösen sich ab oder fangen an zu riechen. Unsere Materialien nehmen kein Wasser auf.
Chlor und Reinigungsmittel. Gereinigt und desinfiziert wird täglich, oft mit sauren oder alkalischen Mitteln. Die Oberfläche muss das aushalten, ohne auszubleichen oder spröde zu werden.
Publikumsverkehr. Ein Hallenbad hat mehr Besucher pro Quadratmeter als fast jedes andere kommunale Gebäude — und die Aufsicht kann nicht überall gleichzeitig sein. Passive Sicherheit am Bauteil entlastet das Personal.
Was wir nicht versprechen
Wir nennen auf dieser Seite bewusst keine pauschale Rutschhemmungsklasse und keine Fallhöhe. Beides hängt nicht am Material allein, sondern am Bereich und am Gesamtaufbau.
Rutschhemmung: Maßgeblich ist die DIN EN 16165:2023-02, Anhang NB.1 (schiefe Ebene, barfuß). SAFEFLOOR ist dort in der Bewertungsgruppe C geprüft, Gleitwinkel über 30° (Nachweis auf Anfrage). Die DGUV Information 207-006 verlangt für den Beckenumgang Gruppe B und für begehbare oder geneigte Beckenrandausbildungen Gruppe C — beides ist damit abgedeckt. Die früher zitierte DIN 51097 ist zurückgezogen.
Fallschutz: Am Beckenumgang ist Fallschutz meist gar nicht das Geschuldete. DIN EN 1176/1177 gelten für Spielplatzgeräte und deren Aufprallflächen, und erst ab 0,60 m freier Fallhöhe — ein Beckenumgang ist keine Aufprallfläche eines Spielgeräts. Dort zählt die Rutschhemmung. Anders unter oder neben einem Wasserspielgerät: dann greifen DIN EN 17232 bzw. DIN EN 13451 und ein Fallschutznachweis kann verlangt werden. Dafür liegt ein Wert vor: kritische Fallhöhe 1,51 m bei 30 mm Stärke nach EN 1177:2018+A1:2023 (Nachweis auf Anfrage). Ausführlich steht das auf Fallschutz oder Rutschhemmung.
Und noch etwas: Nicht jedes Bad braucht alles. Wenn nach dem Aufmaß nur der Beckenrand sinnvoll ist, sagen wir das auch.
Vom Foto zum fertigen Bad
1. Bestandsaufnahme. Fotos aus dem Bad, gern mit Zollstock oder Maßband im Bild. Daraus sehen wir, welche Bauteile überhaupt relevant sind.
2. Aufmaß. Grundlage sind Ihre Fotos und Maße; bei größeren Bädern im Umkreis von Aachen kommen wir auf Wunsch vor Ort. Beckenumfang, Säulenmaße, Kantenlängen und Bodenfläche werden gemeinsam aufgenommen — die Beratung ist kostenfrei.
3. Farbkonzept. Ein Bad wirkt aufgeräumter, wenn Boden, Kanten und Säulen zusammenpassen. Wir legen die Farben gemeinsam fest, auf Wunsch in den Farben des Betreibers oder des Vereins.
4. Fertigung und Lieferung. Ab 3 bis 4 Wochen nach Beauftragung. Wenn Sie in der Revisionswoche montieren wollen, planen Sie den Auftragseingang entsprechend früher.
5. Montage. Säulen- und Pfostenelemente mit Reißverschluss kann der eigene Betriebshof anbringen. Für Boden und Kanten bieten wir die Montage auf Wunsch an – regional durch unser eigenes Team, bei größeren Bädern durch unsere erfahrenen Montagepartner, als separates Angebot.
Wie kalkuliert wird
Im Bad treffen drei verschiedene Kalkulationslogiken aufeinander, deshalb gibt es hier keinen einzelnen Quadratmeterpreis:
Boden wird nach Fläche gerechnet, zuzüglich Verschnitt für Rundungen, Rinnen und Einbauten. Eingelegte Formen, Symbole und Logos werden nach Aufwand kalkuliert.
Kanten werden nach laufendem Meter gerechnet, mit Zuschlag für Gehrungen, Ecken und Radien.
Säulen und Pfosten werden je Element gerechnet: ein Grundanteil für Konfektionierung und Verschluss plus ein Flächenanteil aus Umfang und Höhe.
Die Größenordnungen und die Degressionstabelle stehen auf der Seite Richtpreise. Eine belastbare Zahl für Ihr Bad nennen wir nach dem Aufmaß — vorher wäre es geraten.
Kurz beantwortet
Hält das Material Chlorwasser und Desinfektionsmittel aus?
Kann der Beckenrand während des laufenden Betriebs montiert werden?
Was passiert an Rinnen, Abläufen und Leitern?
Können wir unser Logo in den Boden legen lassen?
Gilt das auch für Freibäder und Außenanlagen?
Wir haben nur ein Lehrschwimmbecken in der Schule. Lohnt sich das?
Wer montiert das?
Schwimmbadschutz in Projekten
Ein Rundgang, ein Aufmaß, ein Konzept
Schicken Sie uns ein paar Fotos vom Beckenumgang, den Säulen und dem Beckenrand. Wir sagen Ihnen, was sinnvoll ist — und was nicht. Beratung und Kalkulation sind kostenfrei.
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